AbiBac

… in drei Jahren zum Doppeldiplom!

 

Abitur + Baccalauréat = AbiBac

 

Im Schuljahr 2007/2008 wurde an der Käthe-Kollwitz-Schule ein AbiBac-Zweig eingerichtet, aufsteigend ab der Einführungsphase. Seither besteht bei uns die in Niedersachsen einmalige Möglichkeit, die deutsche allgemeine Hochschulreife und das französische Abitur (Baccalauréat) gleichzeitig zu erwerben.

Ab der Einführungsphase wird Französisch auf erhöhtem Niveau unterrichtet. Dies bedeutet verstärkten Unterricht in Literatur und Landeskunde. Für die schriftliche Prüfung gelten die im Zentralabitur gestellten Prüfungsaufgaben. Für den Erwerb des AbiBac ist zusätzlich eine mündliche Prüfung erforderlich.

Das auf Französisch unterrichtete Sachfach Geschichte schließt mit einer schriftlichen Prüfung ab. Die Prüfungsaufgaben im Abitur werden von der unterrichtenden Lehrkraft gestellt. Als zweites Sachfach wird Erdkunde in französischer Sprache unterrichtet. Der französischsprachige Unterricht wird im Zeugnis dokumentiert.

Weitere Infos finden Sie hier.

Am AbiBac-Projekt interessierte Schülerinnen und Schüler mögen sich bei uns melden: gy-kks@hannover-stadt.de


Curriculum Literatur Abibac


Erfahrungsberichte von Schülern

  • So haben Marielle und Paula die Abibac Zeit erlebt
  • So äußert sich Amara über AbiBac

Die Vorbereitung auf das ABiBac hat Vor- und Nachteile, wobei die Vorteile am Ende zugegebenermaßen überwiegen. Die minimale Stundenanzahl, die hinzu kommt, sollte einen nicht abschrecken. Und auch der bilinguale Unterricht (Geschichte, Erdkunde auf Französisch) klingt schlimmer, als er letztendlich ist. Man merkt schnell, dass in den kleinen AbiBac Gruppen jeder mitgezogen wird und die Lehrer sehr rücksichtsvoll sind. Die Schüler werden alle dabei unterstützt, die Prüfung bestmöglichst zu bestehen und bisher hat das ja auch immer geklappt. Auf die Prüfung wird man sehr gut vorbereitet und selbst wenn man sich verhaspelt, kommen Lehrer und Prüfer einem entgegen. Keine Angst, das AbiBac raubt einem auch nicht die Freizeit! Und so, hat man schließlich einen Doppelabschluss, der sich auf jedem Lebenslauf gut macht (Egal, ob in Deutschland oder Frankreich), und das ohne viel Aufwand. Man muss dafür nicht einmal in Frankreich gewesen sein (obwohl ein Auslandsaufenthalt das Ganze schon etwas erleichtert). Auf jeden Fall empfehlenswert, wenn man Freude an der französischen Sprache hat.

Paula und Marielle, AbiBac 2014

Wie kam es dazu, dass ich AbiBac gemacht habe? Nach der 10. Klasse war ich über einen Austausch für 6 Monate in Frankreich. Schon als ich den Austausch dorthin plante, fiel die Entscheidung, später AbiBac zu machen. Es reizten mich vor allem die kleinen Kurse und der Gedanke, mich – nach dem Austausch – noch intensiver mit Französisch zu beschäftigen. Und ein wenig Abenteuerlust war auch dabei!

Wie habe ich AbiBac allgemein empfunden? Meine Mitschüler hatten teilweise mit AbiBac schon in der 10. Klasse angefangen. Trotzdem war der Einstieg unproblematisch. Neben mir stießen 3 weitere Schüler zu dem AbiBac-Kurs hinzu. Die Gruppe wurde also neu durchmischt und alle wurden herzlich aufgenommen. Vermutlich vor allem bedingt durch die kleine Gruppengröße (wir waren zu zehnt) und den engagierten Unterricht, war das Klima durchgehend sehr angenehm.

Und wie den Französisch- + Erdkunde- + Geschichtsunterricht? Wir haben zwar dieselben Themen behandelt, wie sie im „normalen“ Französisch-Leistungskurs behandelt wurden, doch war der Unterricht im AbiBac-Französisch-Kurs deutlich anspruchsvoller. Wir mussten uns also merklich anstrengen. Das Resultat war u.A. eine enorme, oft stark auffallende Verbesserung der Sprachfähigkeit.

Der Geschichtsunterricht  orientierte sich – ebenso wie der Französisch-Unterricht – an den Vorgaben für das Zentralabitur. In den ersten Monaten war Geschichte sicherlich eines der anstrengenderen Fächer. In den 2 Jahren ist der Geschichtsunterricht aber einigen ans Herz gewachsen. Wir haben viele Texte interpretiert und hatten mit der Analyse von unzähligen Karikaturen unseren Spaß. Der Erdkunde-Unterricht hingegen war ziemlich frei, da der Kurs kein Leistungskurs war. Somit waren die Lehrer in der Themenwahl nicht an unveränderliche Vorgaben gebunden. Wir haben einige Themen, die wir uns aussuchen konnten, grundlegend behandelt (z.B. Abhängigkeit der EU von Rohstoffimporten), aber wir haben auch Grafiken analysiert und Fachtexte gelesen.

Unterm Strich war der Unterricht gehaltvoll, oft witzig und spannend und eine Bereicherung. Die AbiBac-Lehrer sind sehr motiviert und die Schüler meistens auch.

Was habe ich erwartet: – kleine Kurse (ca. 10 Schüler) und dadurch ein angenehmes, freundliches „Lernklima“ – meine im Austausch erworbenen Sprachkenntnisse zu behalten und zu vertiefen – motivierte Lehrer – motivierte Schüler

Was habe ich gefürchtet: – ein wenig Angst, den Anforderungen nicht zu genügen, schwirrte anfangs in meinen Gedanken herum

Fazit: So elitär und anspruchsvoll das AbiBac-Programm auch klingen mag. Wenn Interesse und Motivation vorhanden ist, kann jeder Schüler die das AbiBac meistern – ja mehr noch: viel, viel Spaß daran haben.

Wer gut Französisch sprechen kann, wird mit dem AbiBac-Programm viel Spaß haben und vieles lernen. Und wer Französisch noch nicht so gut spricht, wird in einigen Monaten aufschließen. Die Lehrer nehmen sehr viel Rücksicht.

Meine Empfehlung also: wer Französisch mag, ist im Abibac-Programm gut aufgehoben. Ohne Einschränkung.

Amara, AbiBac 2014


Bericht über AbiBac bei Radio Leinehertz

 

 


 

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