Bewegen Idole und Vorbilder die Welt?

Erfolgreiche Teilnahme am Bundeswettbewerb für politische Bildung

 Bewegen Idole und Vorbilder die Welt? – Mit dieser Frage beschäftigten sich zwei Werte und Normen Kurse des 7. Jahrgangs und nahmen mit ihren Projektergebnissen am Bundeswettbewerb für politische Bildung teil. Eine besondere Bedingung dabei war, dass möglichst alles rund um das Projekt selbst organisiert werden musste, und zwar als gemeinsamer Kurs – und eine Beratung durch die Lehrerinnen nur auf Nachfrage stattfand. Das war aufregend und manchmal auch anstrengend, aber es hat viel Spaß gemacht und wurde belohnt. Denn der Podcast, den der Kurs von Frau Schwertmann einreichte, wurde mit einem 6. Platz und 100 Euro für die Kurskasse prämiert und die Wandzeitung des Kurses von Frau Methner kam sogar auf Platz 5 (150 Euro). Von dem Geld sind die Kurse am 09.07.2021 ins Kino am Raschplatz gefahren und gemeinsam ins Kino gegangen.

Den Podcast könnt ihr Euch hier anhören:

 

Die Projektarbeit musste jeweils vom gesamten Kurs erstellt, geplant und umgesetzt werden, sie Lehrer*innen haben nur etwas beraten. Wie die Projektarbeit so ablief, haben die Schüler*innen in einem Projektbericht selbst beschrieben, einige Erkenntnisse der Schüler*innen waren:

In der ersten Stunde haben wir nicht richtig gewusst, was genau wir machen sollen. Aber nach ein paar Diskussionen haben wir dann Rollen, wie Zeitmanager, Gruppenleiter, Protokollant und Regelbeauftragte gewählt. Danach lief es schon besser. In der zweiten Stunde haben wir lange darüber gesprochen, welche Gruppen es überhaupt geben soll und ob und wie wir eine Umfrage mit den Mitschülern machen. Dann haben wir uns in Gruppen eingeteilt. Alle Gruppen konnten mit dem iPad arbeiten und haben Texte verfasst und Bilder rausgesucht, eigene Idole und Vorbilder recherchiert und später mit der App Numbers die Umfrage dargestellt. Wir haben eine Zeit ausgemacht, wann wir zusammen besprechen, wie weit jeder ist und man hat den anderen Tipps gegeben, was sie noch machen sollten. Generell hat man einer anderen Gruppe geholfen, wenn man fertig war. Das war besonders bei der Gestaltung der Wandzeitung so, da war es etwas stressig, weil wir keine Zeit mehr hatten und noch viel fertiggemacht werden musste und einige ungeduldig wurden. Alle haben zum Schluss mitgeholfen, dass wir es doch noch geschafft haben.

Bei der Erstellung des Podcasts war es schwierig sich darauf zu einigen, wie dieser aufgebaut sein soll. Wir haben uns dann recht früh entschieden Interviews über Idole und Vorbilder zu machen, auf die wir uns als Kurs geeinigt haben. Dann hieß es Texte verfassen und einüben. Besonders schwierig war dabei das freie Sprechen, damit der Podcast nicht so abgelesen klingt.

Wir sind sehr zufrieden mit der Projektarbeit, weil es sehr viel Spaß gemacht hat und wir sehr viel dazu gelernt haben, zum Beispiel wie man sich einigen kann und Kompromisse findet und an Ende ein Ergebnis erreicht, das allen gefällt.

Wir kennen jetzt den Unterschied zwischen Idol und Vorbild und haben gemerkt, wie sehr Vorbilder und Idole die Welt eigentlich bestimmen, weil auch die meisten Erwachsenen selbst ältere Vorbilder hatten, die erfolgreich waren. Es war gut, dass man so viele Meinungen von verschiedenen Personen hatte.
Wir hätten gedacht, dass es mehr Vorbilder in unserer Generation gibt, wie YouTuber und mehr Fußballer und Schauspieler, weil wir ja die Generation Z sind und am Handy aufgewachsen sind, aber die meisten haben ihre Eltern als Vorbild, das hat uns überrascht. Deswegen sollten aber Eltern auch immer ein gutes Vorbild sein.

(Swe, Met und die Werte und Normen Kurse des 7. Jahrgangs)