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Oberstufenkurse in der Villa Seligmann

In der letzten Februarwoche besuchten die Schüler*innen der Geschichtskurse des 12. Jahrgangs die Villa Seligmann. Jene ist heute ein Zentrum für jüdische Musik und Kultur am Rand der Eilenriede. Der ehemalige Familienbesitz des jüdischen Ehepaars Siegmund und Johanna Seligmann ist ein Zeugnis großbürgerlichen Judentums mit Wurzeln im 19. Jahrhundert, zu Beginn des 20. Jahrhunderts bis hin zur Shoa. Die Villa Seligmann zeigt mit einem Begleitprogramm zu verschiedenen Themen einen zentralen Ort für den außerschulischen Begleitunterricht im Bereich jüdischer Gesellschaft und Kultur. 

Im Rahmen des derzeitigen zu unterrichtenden Wahlmoduls in der Qualifikationsphase: „Jüdisches Leben in Deutschland im langen 19. Jahrhundert“ bietet die Villa Seligmann auch hierzu ein Angebot an: Nach einer Hausführung und einem kurzen Vortrag zur Geschichte der Familie Seligmann sowie der Geschichte des Hauses erarbeiteten die Kurse arbeitsteilig die Posterausstellung „Gesichter und Geschichten – jüdisches Leben in Deutschland“. Die Schüler*innen beschäftigten sich hier mit den vier Perspektiven: „Recht und Unrecht“, „Leben und Miteinander“, „Religion- und Geistesgeschichte“ sowie „Kunst und Kultur“. Anschließend wurden die Ergebnisse vorgestellt und diskutiert. Zudem besuchten die Kurse auch die Ausstellung „Die neue Synagoge in Hannover von 1870“.

 

(KRS)

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