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Berufsorientierung mal anders!

Vom 10. bis 12. Dezember fand an unserer Schule ein Berufsorientierungsseminar mit Coach Constantin Weimar für die Jahrgänge 11–13 statt. Unsere Gruppe war nicht riesig, dafür aber sehr motiviert, neue Eindrücke zu sammeln – auch wenn sich anfangs die meisten etwas anderes unter Berufsorientierung vorgestellt hatten. Rückblickend können wir jedoch sagen, dass uns das Seminar enorm bereichert hat. Wir haben uns nicht auf die lästige Frage Was will ich später eigentlich machen? konzentriert, sondern auf die Entdeckung unserer eigenen Stärken und Wünsche. Der Schwerpunkt lag weniger darauf, am Ende mit einem fertigen Berufsplan hinauszugehen, sondern vielmehr auf persönlicher Entwicklung und Selbstfindung.

Zunächst erstellten wir am Mittwoch unser eigenes Job-Profil. Anschließend hielten wir fest, welche Arbeitsumgebung wir bevorzugen – modern oder eher traditionell, viel Kontakt zu Kolleg*innen oder doch lieber ruhig. Das Endergebnis war ein individuelles Job-Profil für jede/n.

Am zweiten Tag beschäftigten wir uns mit unserem „inneren Aufgeber“, der oft Träume ausbremst oder uns gar nicht erst träumen lässt. Wir lernten, wie wichtig es ist eine positive Haltung einzunehmen und Angst nicht gewinnen zu lassen. Mut ist häufig der erste Schritt zum Erfolg! Besonders eindrücklich war die Übung, bei der wir einen negativen Gedanken auf ein Holzstück schrieben, die passende Lösung dazu auf die Rückseite, und das Brett, also den negativen Gedanken, anschließend symbolisch zerschlugen, um Platz zur Lösung zu machen. Trotz großen Respekts war das Erfolgserlebnis von jeder/em danach umso größer und eindrucksvoller.

Am letzten Tag widmeten wir uns unseren Zukunftsvisionen. Mit einer Traumreise sollten wir uns den perfekten Arbeitstag im Jahr 2040 vorstellen. Danach gestalteten wir Moodboards für das Jahr 2040 mit Work und Life als Hauptkategorien unserer Vorstellung mit tollen Ergebnissen. Zwischendurch lockerten kurze Übungen, wie eine abgewandelte Bring Sally Up-Challenge, Geschicklichkeitsspiele oder Tanzen die Atmosphäre auf.

Insgesamt öffnete das Seminar die Augen, nicht auf trockene Art und Weise, in dem man auf einer Website unzählige Berufsmöglichkeiten durchkaut, sondern viel mehr auf persönlicher Ebene. Wir lernten nicht nur viel über die Jobwelt sondern auch über uns, Dinge, die wir zuvor nicht von uns selbst geahnt hätten. Viele von uns haben neue Anhaltspunkte gefunden, sich überwunden und Mut gefasst. Es war eine wirklich wertvolle Erfahrung, die jede/n von uns einen Schritt weitergebracht hat, wenn auch nur einen kleinen. Doch damit beginnt es.

(Anna, Klara, Jg.13)

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