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Großartiges Konzert anlässlich des sanierten Flügels

Am 14.11.2025 wurde mit einem Kammermusikkonzert der Grotrian-Steinweg-Flügel, unser „Clara Schumann-Flügel“ eingeweiht. Aktuelle und einige ehemalige Schüler*innen der Schule brachten diesen Flügel wunderbar zum Klingen, darunter zahlreiche Bundespreisträger des Wettbewerbs Jugend musiziert. Wenn Sie nicht selbst den Flügel zum Klingen brachten, wurden sie dabei von der wunderbaren Pianistin Yun Qi Wong begleitet. Den Abschluss machte das Posaunenquartett unter der Leitung von Lars Westphal, unsere große Hoffnung für das Wettbewerbsjahr 2026.

Vielen Dank an Mina, Hannes, Jonas, Alexandra, Bennet, Marit, Emma, Sören, Eliza, Jona, Cecilia und Jasper für die wunderbaren Beiträge.

Zu Beginn der Veranstaltung berichtete der Klavierbaumeister Uwe Müller von der aufwändigen Sanierung (komplette Erneuerung der Besaitung, Ersatz aller Dämpferfilze und – auflagen, Erneuerung aller Hämmer und Hammerstiele incl. Kapseln und Röllchen, Erneuerung aller Tastengarnierungen und Klaviaturrahmenfilze…). Das Ergebnis „lässt sich hören“, wie man im Anschluss erleben konnte. Die Schulleiterin Frau Schader dankte im Anschluss den Konzertierenden für das wunderbare Kulturerlebnis. Vielen Dank auch an unseren Förderverein, „Freunde der Käthe-Kollwitz-Schule e.V.“, der dieses Projekt begleitete und v.a. unserem Schulträger, der Landeshauptstadt Hannover, der sich dankenswerterweise auf dieses Abenteuer einließ und die Kosten der Sanierung übernahm.

Zum Flügel: „Unser“ Grotrian-Steinweg stand seit der Einweihung der Schule 1959 in der Hauptstelle und war völlig heruntergekommen und kaum noch stimm- und spielbar. Herr Müller brachte das Kunstwerk fertig, den ursprünglich 1925 gebauten Flügel wieder zum Leben zu erwecken. Er ist konstruktiv identisch mit dem Grotrian-Steinweg, den Clara Schumann sich 1879 kaufte (es gibt einen Ausspruch von Clara Schumann von 1870: „Von nun an nur noch Steinweg“). Nach ihrem Tod 1896 hatte die Familie keine Verwendung mehr für den Originalflügel und er kam zurück nach Braunschweig, wo er heute im Städtischen Museum steht. Nach diesem Muster baute die Firma Grotrian-Steinweg bis in die 30er Jahre des vergangenen Jahrhunderts Flügel.

 

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