
Rückblick auf die Sommerkonzerte
Es ist zwar schon etwas her, umso schöner nochmal auf die zwei Sommerkonzerte zurückzublicken, die kurz vor den Sommerferien stattfanden.
Den Auftakt macht die Bläserklasse 6b…
… und spielt „Mission: Impossible Theme“ von Lalo Schifrin, d.h. Metrum-Sicherheit im 5/4-Takt war gefragt. Diese rhythmische Hürde meisterte das Klassenorchester spielerisch und musikalisch überzeugend in ihrem abwechslungsreich gestalteten Programm. Zu Recht wurden alle am Ende ihrer zweijährigen Bläserklassen-Zeit mit einer Urkunde prämiert. Herr Jongebloed wurde abschließend von seiner Klassen mit herzlichen Worten verabschiedet, weil er zum neuen Schuljahr mit seiner Familie nach Brüssel umzieht. Für diesen sicherlich aufregenden Lebensabschnitt wünschen wir ihm alles Gute.

Neu im Programm – das Streichensemble…
… von Frau Constien, welches in der Projektwoche entstand, eröffnete sein Konzertprogramm mit bekannten Klängen – „Palladio“ von Karl Jenkins verzauberte dabei das andächtig zuhörende Publikum. Ein schmissiges Disneymelodien-Medley folgte, bevor musikalisch sehr feinsinnig ein Violinkonzert von Antonio Vivaldi den Abschluss dieser Streicher-Premiere abrundete. Frau Constien freut sich auf neue Mitglieder in der Streicher-AG!

Großer, kleiner Chor – Die Käthe Treble Makers…
betraten die Bühne und zogen mit einen großen in die Höhe gehaltenen Ball alle Aufmerksamkeit auf sich. Das nordamerikanische traditionelle Lied von der Erde eröffnete und schloss dieses einfühlsam zusammengestellte Chorkonzertprogramm. Kurze Sprechszenen zwischen den mehrstimmig gesungenen Liedern nahmen das Publikum thematisch mit auf eine Lebensreise – insgesamt eine beeindruckende Performance, die das Publikum emotional berührte und nachdenklich stimmte.

Immer wieder besonders – die KKS Big Band…
… die bereits am Tag nach dem Konzert zum bundesdeutschen Orchesterwettbewerb nach Wiesbaden aufbrach und dort das Bundesland Niedersachsen vertrat. Bevor das Wettbewerbsprogramm erklang, wurden die diesjährigen Abiturient:innen für ihr langjähriges Engagement geehrt. Vor ihnen lag ihr vorerst letztes Konzert auf dieser Schulaula-Bühne – für ihren weiteren musikalischen Lebensweg wünschen wir ihnen allen nur das Beste. Das folgende Konzertprogramm hatte es in sich – und dies in vielerlei Hinsicht: durchgehend hohe Schwierigkeitsgrade, verschiedenste musikalische Genres, feinsinnig organisierte Soli, die sich mit voll überzeugenden Tuttis abwechselten – insgesamt ein Ohrenschmaus.

Neuer Abend – noch mehr Musik. Dieses Mal beginnen die ganz Kleinen: Die Bläserklasse 5b…
legt unter der Leitung von Anna Carolin Eckhardt – mit dem kraftvollen Stück „Heavy Winds“ einen starken Auftakt. Unter dem augenzwinkernden Titel „Am schönen blauen Mittellandkanal“ verwandelte sie anschließend die bekannte Melodie von „An der schönen blauen Donau“ in eine charmante Hommage an die Region. Mit dem groovigen „Walking Bass“ bewies die Klasse auch ihr rhythmisches Gespür. Besonders gelungen waren hier die sicheren Posaunenstimmen und die eindrucksvollen Soloeinlagen von Loïc Ginkel am E-Bass sowie Henrik Bartsch und Julius Steil am Schlagzeug. Zum Abschluss brachte die Latin-Pop-Nummer „Señorita“ entspannte Sommerstimmung in die mittlerweile leicht aufgeheizte Aula. Ein toller Auftritt unserer jüngsten Bläserklasse, der neugierig macht auf das, was von dieser Klasse noch kommen mag!

Geballte Power – die Käthe Wind Band..
hat unter der Leitung von Linda Nienstedt inzwischen 43 Musiker:innen die Bühne und entführten das Publikum mit den „Movie Adventures“ in die Welt der großen Kinoklassiker. Mit „See You Again“ folgte ein gefühlvoller Titel, der von der Band souverän vorgetragen wurde. Danach riss das energiegeladene Arrangement „Coldplay Classics“ alle mit – diese Melodien hört man einfach immer wieder gern! Zum Abschluss ging es mit „The Best of James Bond“ auf eine spannende Verbrecherjagd mit 007. Ein besonderes Lob gilt den Schlagzeugeri:nnen, die kurzfristig einspringen mussten, um eine erkrankte Kolleg:in zu ersetzen.

Orchesterklang zum Abschied – die Käthe Concert Band…
… verabschiedete ihre Abiturient:innen durch deren. Leiter Malte Gerlach dankte ihnen für die vergangenen sechs Jahre, in denen sie der Band die Treue gehalten haben und wurde seinerseits von den Abiturientinnen Marla Frenkel und Jule Kühl mit wertschätzenden Worten gewürdigt. Das Programm startete dann mit „Fanfare and Triumph“ im wunderbar satten Orchesterklang. Anschließend hieß es gleich zwei mal: „Land in Sicht!“: Die souverän präsentierten Arrangements „Treasure Island“ und die „Highlights from Pirates of the Carribean“ nahmen das Publikum mit in die Welt der Seeleute und ließen Captain Jack Sparrow und seine Piraten lebendig werden. Ein stimmungsvoller Abschluss der ersten Konzerthälfte!

Leisere Töne bieten die Käthe Singers…
… die unter der engagierten Leitung von Theresa Constien nicht nur stimmliches Können, sondern auch Freude am Musizieren und ein fröhliches Miteinander bewiesen. Zur Einstimmung präsentierte der kleine, aber feine Chor a cappella die bekannte Melodie von Mozarts Kleiner Nachtmusik, bevor er die gefühlvollen Balladen „You are the reason“ und „Skyfall“ zum Besten gab – letztere wunderbar ergänzt durch eine passende Choreographie. Mit dem schmissigen Hit „Take on me“, begleitet von Elisabeth Stobbe an den Drums und Christina Maier am Klavier, verabschiedete sich der Chor für diesen Abend von der Bühne.

Gewohnt mitreißend – die Käthe Horns
Sie entführten das Publikum klanglich auf die Karibikinsel „St. Thomas“, wo Gretha Lüddeke an der Trompete, Ellen Pieper an der Posaune sowie die Schlagzeuger*innen mit tollen Soli glänzten. Begeisterten Applaus erhielt die Band – und vor allem die stimmstarke Sängerin Alexandra Orlova – für den anschließenden Titel „Hallelujah I Love Him So“, bevor die Musiker:innen im„Prayer Meetin‘“ bewiesen, dass sie auch die zarten Töne beherrschen. Diese anspruchsvolle Gospel-Ballade war ein besonderes Feature für die Pianistin Emma Sun, die mit technischer Versiertheit die besondere Klangfülle des Steinway-Flügels in der KKS-Aula zur Geltung brachte. In der groovigen Nummer „The Chicken“ zeigte dann Bassistin Helvi Horst ihr ganzes Können, während Vanessa Federici (Gitarre) und Lenya König (Posaune) mit starken Soli das Publikum für sich gewannen. Beim abschließenden, mit viel guter Laune präsentierten „Shut Up And Dance“ strömten nach und nach alle am Konzert Beteiligten auf die Bühne – eine beeindruckende Menge an jungen Musiker:innen, auf die wir sehr, sehr stolz sind!


