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In Latein wird jede:r gefördert!

Mehr als 10 Jahre ist es nun her, dass die Fachgruppe Latein das erfolgreiche Unterrichtsmodell „Äußere Differenzierung“ eingeführt hat, um den Schüler:innen ein zusätzliches Förder- und Forderangebot zu machen.

Besteht die innere oder Binnendifferenzierung darin, innerhalb einer Lerngruppe Unterstützung durch z.B. unterschiedliche Materialien, Aufgaben und Hilfestellungen zu geben, so wird bei der äußeren Differenzierung die Lerngruppe geteilt, um den verschiedenen Leistungsniveaus besonders Rechnung zu tragen. Diese äußere Differenzierung ist zeitlich auf ca. 4-6 Wochen pro Halbjahr begrenzt, ist also temporär angelegt.

Gezielte Förderung für Lateinschüler:innen mit Schwierigkeiten

Das Modell verfolgt die Absicht, Schüler:innen mit Defiziten im Fach Latein gezielt zu fördern. Dazu erhalten diese Schüler:innen in einer Unterrichtsstunde pro Woche (also 45 Minuten) „Förderunterricht“ von einer zweiten Lehrkraft. So können die Lateinlehrer gemeinsam mit den Schüler:innen an Fragen und Problemen arbeiten, wofür sonst im Unterrichtsalltag zu wenig Raum ist oder was andere Mitschüler bereits können. So wollen wir erreichen, dass sich diese Schüler:innen schnell verbessern, indem sie gleichzeitig zu Hause die im „Förderunterricht“ wiederholten Bereiche vertiefend üben und trainieren.

Und Stärkere werden (heraus-)gefordert!

Die übrigen Schüler:innen bearbeiten in dieser Zeit mit der anderen Lehrkraft entweder zusätzliche Texte oder vertiefen die inhaltlichen sowie grammatikalischen Themen einer Lektion; hier können auch die besonders leistungsstarken Schülerinnen und Schüler sich durch Ausarbeitung von weiterführenden Materialien gut einbringen (siehe Foto: Entschlüsselung einer Inschrift durch Stärkere).

Einfache Aufteilung während der Unterrichtszeit

Konkret bedeutet dies, dass zeitweise in einer der vier Wochenstunden zwei leistungshomogene Gruppen gebildet werden, eine Gruppe mit Schüler:innen mit Defiziten und eine Gruppe, die aus  Schüler:innen ohne Defizite bzw. mit besonderen Leistungsstärken besteht (siehe Grafik). So liegt für alle der Vorteil darin, dass sie an keiner weiteren Stunde im Anschluss an den regulären Unterricht (also in der 7. bzw. 8.Stunde) teilnehmen müssen.

Vielfältige Unterstützungsangebote in Latein

So können die Schüler:innen nicht nur effektiv auf die Lateinarbeiten vorbereitet werden, sondern können vor allem länger zurückliegende Themen, die sie nicht ganz verstanden oder wieder vergessen haben, wiederholen oder eben das Gelernte vertiefen und anwenden. Das überaus positive Feedback der Eltern und Schüler:innen bestärken uns, dieses Modell fortzusetzen.

Neben Angeboten wie dem Nachhilfenetzwerk Latein und binnendifferenziertem Arbeiten sorgen wir dafür, dass jede:r bestmöglich unterstützt wird. Mehr Informationen finden sich hier.

(Raa)

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