Krasse KAMILALA-Künstler

Französisch-Wettbewerb mit japanischem Erzähltheater

Zur Teilnahme der Käthe am Französisch-Wettbewerb KAMILALA interviewten wir in der Journalismus-AG David und Miljan (stellvertretend für die 8. Klassen) und ihre Lehrerin Stefanie Lemeire.

Zunächst wollten wir wissen, was dieses seltsame Wort KAMILALA eigentlich bedeutet. Es ist ein Kunstwort, das sich aus KAMIshibai und DuLALA zusammensetzt. Kamishibai ist ein japanisches Papiertheater – es gibt die Form vor, in der die Schüler*innen ihre Geschichten erzählen sollen. Und Dulala heißt ein französischer Verein, der den Wettbewerb mit Unterstützung des Institut français durchführt – in diesem Schuljahr das erste Mal und zum Thema „Wer sind unsere Nachbarn?“

Somit war also klar, vor welcher Aufgabe die Schüler*innen standen: Sie hatten ein Kamishibai zu bauen, mit dem sie auf Französisch eine Geschichte über das Leben in Europa beschreiben.

Von Vorteil ist, dass so ein Kamishibai leicht zu transportieren und nicht groß ist, denn so konnte es sozusagen als Handgepäck mit in unsere AG mitgebracht werden. Es ist extra für diesen Wettbewerb gebaut worden – aus dünnem Holz, mit zwei Flügeltüren und sehr hübsch gestaltet. In einer Art Bilderrahmen werden nacheinander verschiedene coole und liebevoll gestaltete Grafiken zur Geschichte gezeigt, die sich die Schüler*innen auf Französisch ausgedacht haben. Es geht um das nicht gerade konfliktfreie Zusammenleben vieler  Personen in einem schönen Haus, die sich alle trotz ihrer Unterschiede gegenseitig sehr bereichern. Dieses symbolisiert die bunte Völker- und Kulturgemeinschaft in der Welt.

Uns AG-Schüler*innen hat das Erzähltheater sehr gut gefallen und wir finden es natürlich schade, dass unsere Käthe am Ende keinen Preis gewann. „Super gemacht, aber leider nicht gewonnen“, brachte es Frau Lemeire auf den Punkt. Aber es kommt am Ende ja nicht nur auf den Preis, den Gewinn, den Sieg an. Denn mit anderen Schüler*innen an einem tollen Gemeinschaftsprojekt zu arbeiten, sogar klassenübergreifend, eigene Ideen einzubringen und kreativ zu sein, das Ganze dann praktisch umzusetzen und bei all dem über einen längeren Zeitraum sogar noch etwas gelernt zu haben – das alles macht viel Freude und natürlich auch stolz.

Zur Anerkennung und Erinnerung gab es Urkunden für alle (unserer Meinung nach krassen) KAMILALA-Künstler.

Was David und Miljan allen künftigen Wettbewerbsteilnehmer*innen empfehlen würden? Rechtzeitig anfangen, sich schnell auf ein Thema einigen und „Zeitpuffer“ einbauen!

Und hier ist die Käthe-KAMILALA-Vorführung des Jahres 2022 für alle:

 

Die Journalismus-AG mit Schüler*innen der 5. und 6. Klassen