75 Jahre Kriegsende

Gedanken zum Jahrestag des Ende des zweiten Weltkriegs

Der 8. Mai 1945: Tag der Niederlage, aber auch der Befreiung vom Nationalsozialismus – der Tag, an dem der 2.Weltkrieg endete. Über 60 Millionen Menschen starben, mehr als sechs Millionen Juden wurden ermordet. Gefallen an der Front, ermordet in Konzentrationslagern, verbrannt in Bombennächten, gestorben an Hunger, Kälte und Gewalt auf der Flucht. Nach mehr als fünf Jahren war der 2.Weltkrieg endlich beendet.

Heute noch leben Menschen mit zahlreichen Erinnerungen an diese Zeit:

Elisabeth Mußler, 97 Jahre alt, erinnert sich an den Beginn des Krieges: „Bei uns ging es los mit den Granaten und Bomben und Splittern. Neben mir links ist ein Mann getroffen und gestürzt. Neben mir rechts hat jemand geschrien und ich bin gerast, was ich konnte, nur noch geradeaus ins warme Wohnzimmer rein. Aber die Leute, die mit mir gerannt oder langsamer gerannt sind, sind zum Teil in Straßengräben verwundet worden. Damals gab es einiges an Verwundeten.“

Horst Seidel, 84 Jahre alt erzählt: „Ich kann Ihnen sagen, dass die nicht wissen, auch heute die AfD (…), dass die nicht wissen, was war. Wir wissen das. Und es war ganz schlimm.“ Zudem kann er sich an seine Kindheit im Krieg erinnern: „Das hat uns als Kinder nichts ausgemacht. Es war normal.“

Heute, 75 Jahre später, ist der Krieg lange zu Ende, doch er darf nicht vergessen oder verharmlost werden. Der 8. Mai sollte uns jährlich daran erinnern, dass Frieden nicht selbstverständlich ist.

Jovina, 10a

Quelle der Zitate: https://youtu.be/l25_uUOH9dY