Skifahren ist der größte Hit!!!

Skikurs 2020

Auch in diesem Schuljahr ging es für einige Schüler des 12. Jahrgangs Mitte Januar wieder auf Skifahrt. Als erster Jahrgang mit 13 Jahren Schule hatten wir zum zweiten Mal die Chance mit Herrn Haase, Herrn Sinner, Herrn Kutzner und Frau Hirt ins Ahrntal nach Südtirol zu fahren.

Als wir nach einer mehrstündigen Nachtfahrt schließlich an der Pension Wiesenhof ankamen, ging es direkt weiter zur Skiausleihe. Für einige von uns der erste Kontakt mit Skiern, welcher glücklicherweise sturzfrei ablief. Da aber alle noch von der langen Fahrt erschöpft waren, galt es am Freitag vor allem Schlaf nachzuholen. Trotzdem ließen wir es uns nicht nehmen, unsere Energie lieber zum Tischtennis-, Tischkicker- und Kartenspielen sowie zum Suchen von verlorenen Gegenständen zu nutzen (alles wurde wiedergefunden, es hat sich also gelohnt:) ).

Doch bereits am nächsten Tag wurde diese Energie ganz wo anders benötigt…! Dank der ebenfalls mitgefahrenen Referendare war es uns möglich fünf kleinere Gruppen, entsprechend des Leistungsstandes, zu bilden. Bereits um kurz nach acht ging es los zum Skigebiet, um dort dann bei strahlend schönem Sonnenschein bis zur Mittagspause und danach weiter bis 15 Uhr in den jeweiligen Gruppen Ski zu fahren. Da die meisten Skiverrückten jedoch nicht genug bekommen konnten, ging es in der Regel auch nach den Unterrichtsstunden oft noch bis zum Liftschluss weiter.

Nach einem so anstrengenden Tag traf man sich im Hexenkessel zum Après-Ski oder direkt im Hotel. Um 18:30 Uhr fanden wir uns dann alle zum gemeinsamen Abendessen zusammen, einem immer sehr leckeren Drei-Gänge-Menü, bei welchem, zur Belustigung aller, der „Dulli des Tages“ gekürt wurde. Sofern kein weiteres Programm anstand, fiel man relativ früh in die Betten, um für den folgenden Tag genügend Kraft zu haben.

Wie jedes Jahr gab es einen bunten Abend, an welchem sich jedes Zimmer durch eine kreative und lustige Showeinlage vorstellte. Nach Spielen, Tänzen und dem krönenden Abschluss von Team Rumpf, hatten wir die Ehre uns die moderne Version von Romeo und Julia anzuhören, heutzutage auch „Ralph Sinner und Mathias Haase“ genannt. An einem der anderen Abende ging es zum Eisstockschießen, bei welchem die Lehrer zwar als ungeschlagen galten und damit die Lehrer dies auch in den nächsten Jahren wieder erzählen können, hier nicht mehr Details :). Unter anderem auch durch Videoanalysen mit Verbesserungsratschlägen zur Technik, machten alle auf den Skiern weitere Fortschritte. Um dies noch persönlicher zu gestalten, übten am Mittwoch jeweils einer der Fortgeschrittenen mit jeweils ein oder zwei der Anfänger zusammen, wodurch das Gelernte entweder noch mal verfestigt oder verbessert wurde und alle wie an jedem Tag vor allem Spaß auf der Piste hatten. Doch die Zeit in Italien neigte sich dem Ende zu, sodass es langsam ernst wurde. Die Abschlussprüfung stand bevor. Nach dem ersten Teil, dem Slalom mit vorher ausgelosten Startnummern, ging es auf dem Prüfungshang mit einer Technikprüfung weiter. Danach war es auch schon geschafft und wir hatten eine letzte wohl verdiente Mittagspause auf der Alm. Die letzten Stunden auf den Pisten, in welchen wir noch einmal frei fahren durften, genossen wir umso mehr.

Da es beim Slalom selbstverständlich Sieger gibt, wurden diese beim Abendessen mit ihrer Medaille und einem, natürlich alkoholfreien Sekt, gekürt. Nach der Notenvergabe ging auch der letzte Abend zu Ende. Die Abreise war am nächsten Tag um kurz nach sechs und nach einem Motorschaden, welcher zum Glück nach knapp einer Stunde wieder behoben war, kamen wir um Punkt 20 Uhr wieder in Hannover an. Trotz der mehr oder weniger glimpflich verlaufenen Stürze, war die Skifahrt auch in diesem Jahr ein großartiges Erlebnis, welches niemand so schnell vergessen wird!

Lotta (Jg. 12)