Die 6B unterwegs zwischen Piraten, Laternen, Wurstbuden und AkkordeonsDie Kinder der 6B sind in letzter Zeit fast nur noch im Laufschritt anzutreffen. Wenn man neben ihnen her rennt und zwischen zwei Atemzügen fragt, wohin sie so eilig gehen, kann man die unterschiedlichsten Antworten hören: 
„Zum Instrumentalunterricht!" - „Zur Grimsehlwegschule, da warten die Grundschulkinder mit ihren Laternen auf unsere Musik!" -„Zum Üben! Ich kann noch nicht alle schweren Stellen aus ‚Pirates of the Caribbean'..."- „Ich hole mir ne Bratwurst; neben dem Feuerkorb gibt's die besten! Die haben wir für unsere Musik geschenkt bekommen" - „Zum Einspielen!" - „Zum Gemeinschaftskonzert mit dem Akkordeon-Ensemble Hannover-Buchholz!" -„Schnell noch n Keks essen!" - „Ins Bett, ich bin sooo müde." - „Zur Generalprobe, oh weh, ich bin schon spät dran!" ... Eigentlich müssten die Mädchen und Jungen ja schon ziemlich ausgelaugt sein. Wer so ein Programm neben allen Klassenarbeiten und Hausaufgaben absolviert, müsste kraftlos und leer sein, kein Herzeblut mehr für die Musik haben, keine schönen und weichen Töne mehr hervorbringen, nicht mehr fähig sein, wenn es darauf ankommt hundertprozentig konzentriert zu sein. Und nun kommt das, was den, der neben den Kindern der 6b her rennt, erstaunt: Neben ihm läuft ein Kind, das zwar nicht mehr IMMER konzentriert ist (...), das aber auf seinem Instrument schöne, weiche Töne spielen kann, das Herzeblut für die Musik hat, das mit Hingabe an den letzten Stellen feilt, um auch das nächste Konzert zum Geschenk für sich und die Zuhörer zu machen. Wo es gerade hinläuft, fragst du? „Zum Adventskonzert am 6.12., zusammen mit der 5b, den Streichern und der Percussion AG. Ist doch klar!" wird die Antwort sein, die man gerade noch hört, bevor das Kind um die Ecke gebogen und verschwunden ist.
(fab) |