AbiBac - und dann?Französische Hochschulreferentin informiert Oberstufenschüler Am 8. April konnten sich die Schüler der AbiBac-Gruppen 11_12 und 13 über deutsch-französische Studiengänge informieren. Frau Dr. Le Vot vom Institut français war eigens aus Hamburg angereist, um über die vielfältigen Möglichkeiten zu referieren, die sich durch das deutsch-französische Doppelabitur ergeben. 
In einem kurzweiligen Vortrag - natürlich in französischer Sprache - ging Mme Le Vot auf Unterschiede in den akademischen Laufbahnen Deutschlands und Frankreichs ein und erklärte anschließend das System der deutsch-französischen Hochschule. Dabei handelt es sich um ein Netzwerk von Universitäten beider Länder, die im Rahmen von Studienaustauschprogrammen miteinander kooperieren und den Studenten Doppeldiplome ermöglichen. Angehende Ingenieure aus Braunschweig verbringen so zum Beispiel einen Teil ihres Studiums in der Partneruniversität in Compiègne, Jura kann man in Köln und an der Sorbonne studieren, Geistes- und Kulturwissenschaften in Mainz und Dijon.

Das AbiBac schafft gute Voraussetzungen, um einen der begehrten - und mit einem Stipendium dotierten - Studienplätze zu ergattern. Die Doppelabschlüsse wiederum erhöhen die Chancen, später einen interessanten Arbeitsplatz zu finden, erheblich. Juristen und Ingenieure mit Doppeldiplom, so Mme Le Vot, würden nach dem Studium von renommierten Unternehmen „von der Stange weggekauft".

Die Schüler der beiden ersten AbiBac-Jahrgänge hörten dem Vortrag mit großem Interesse zu, denn manche ihrer Pläne, die bislang noch in weiter Ferne lagen, wurden durch die vielfältigen vorgestellten Möglichkeiten plötzlich viel konkreter. Um sie zu nutzen, muss natürlich noch eine kleine Hürde genommen werden - das Abitur/Baccalauréat. Hierbei wünschen wir dem 13. Jahrgang schon jetzt viel Glück und Erfolg.
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