Schüleraktivierung90 Minuten Unterricht können ziemlich langweilig sein, das wissen Schüler und Lehrkräfte. Die schulinterne Fortbildung zur Unterrichtsmethodik am 4.2.2010 gab hier neue Anregungen. Wie kann ich einen anderthalbstündigen Unterricht so gestalten, dass die Schülerinnen und Schüler durchgehend effektiv lernen können? Diese Frage umtrieb viele Lehrkräfte seit der probeweisen Einführung des Doppelstundenmodells. Der von der Universtität Lüneburg angereiste Referent Prof. Matthias von Saldern hatte viele schlüssige Antworten im Gepäck, die er in einem Workshop präsentierte. 
Seine Position wurde schnell klar: Frontalunterricht habe nur noch eine untergeordnete Funktion im Unterricht, stattdessen müssten die Schüler mit wechselnden Methoden aktiviert werden und zwar so, dass auch die schwächeren Kinder bei der Sache blieben. Matthias von Saldern erprobte einige Unterrichtsmethoden mit den Lehrkräften und sorgte für Diskussionsstoff. Interessant, dass die Gedanken des Referenten vielfach an die Forderungen der Schulinspektoren erinnerten, die unsere Schule im vergangenen Jahr besucht hatten. Wenngleich einige Lehrkräfte längst das von Matthias von Saldern geforderte Methodenrepertoire als "Kooperativen Unterricht" in ihrem Unterricht praktizieren, enthielt der Workshop dennoch zahlreiche Anregungen für neue Wege in der Unterrichtsgestaltung. Zudem wurde noch einmal deutlich, dass die Erfolge einer schülerzentrierten Methodik empirisch belegt sind. |