Französisch-Tag am 22.01.2010Bereits zum siebten Mal in Folge fand in der Aula der Außenstelle eine kleine Festveranstaltung statt, bei der unsere Fünft- bis Siebtklässler eindrucksvoll darstellten, wie viel Spaß Französisch machen kann. Dem sichtlich interessierten Publikum wurde unser Nachbarland auf spielerische Weise nahe gebracht.
Beschwingt begann die diesjährige Veranstaltung mit der musikalischen Begrüßung durch die 5c, die den Klassiker „Ensemble, on fait des découvertes" zum Besten gab. 
Die so gestartete Entdeckungstour durch Frankreich wurde von der 6b/d fortgesetzt, die die gelungenen Versuche Emmas, in ihrer geliebten Umgebung bleiben zu können, gekonnt in Szene gesetzt hatte. In einem Telefongespräch mit der Wohnungsbesitzerin, die die Eltern zuvor kontaktiert haben, gibt Emma ihre Katze als Dobermann und ihre gewöhnliche Gitarre als E-Gitarre aus, um von der Interessentenliste gestrichen zu werden. 
Von ihrer poetischen Seite zeigte sich anschließend die 7a, die zudem ihren Klassenraum in einen Marktplatz mit einem opulenten Büffet verwandelt hatte. Das verlockende Angebot reichte von Mousse au chocolat über Madeleines bis hin zu feinsten Tartes aux pommes. 
Auf die liebevolle Vorbereitung bis ins kleinste Detail können die Schüler der 7a zu Recht stolz sein. 
Auf der Bühne schloss sich eine weitere szenische Darstellung an, welche die Schüler der 7e selbst geschrieben hatten. Leider musste der ebenfalls von der 7e vorgesehene Rap entfallen, weil die Playback-CD nicht auffindbar war. 
Daraufhin stieg die 7b auf die Bühne, um das Stück Ce n'est qu'un au revoir zu präsentieren, das vom Abschied Emmas aus Paris und ihrem neuen Leben in Toulouse handelt. Hier - wie bereits bei der 6bd - konnte der auf die Leinwand projizierte Text mitgelesen werden. 
Bereits vor Beginn der Bühnenshow hatte die Klasse 7e damit begonnen, die Crêpes vorzubereiten, um dem großen Ansturm während der 20-minütigen Pause gewachsen zu sein. 
Nach der Pause konnte man in drei Episoden verfolgen, welche Probleme Franz en France hat, weil er die Sprache nicht richtig beherrscht. So erklomm er den Eiffelturm zu Fuß, da ihm nicht klar war, dass das Wort ascenseur „Fahrstuhl" bedeutet. Fast hätte er außerdem 100 Brötchen gekauft, weil er die gleich klingenden Wörter sans und cent nicht auseinander halten konnte. 
Auch der erhoffte Lernzuwachs in Sachen présent, passé und futur fand nicht statt, da ein voyant nun einmal kein Nachhilfelehrer ist - in diesem Fall entpuppte er sich als extrem geldgieriger Wahrsager. 
Zum guten Schluss hieß es Questions pour des champions. Bei diesem Quiz rund um Frankreich, das professionelle Moderatoren aus der 7e anleiteten, ging die 6b als Sieger der fünften und sechsten Klassen hervor, während von den vier siebten Klassen am Ende die 7a die Nase vorn hatte. Félicitations, les champions!

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