Von fernen Ländern und Gipfelbesteigungen

Begeisterndes Konzert mit herausragenden Gästen

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Am Freitag, dem 19.05.2017, fand in der Aula der Käthe in mehrfacher Hinsicht eine Premiere statt. Erstmal gaben die Käthe Concert Band und die Big Band ein Konzert als vereinigtes Orchester, eben als Käthe United. In der Projektwoche hatte man fleißig zusammen geübt und nun wurden die Ergebnisse präsentiert. Ferner fand zum ersten Mal angelehnt an die Konzertreihe „KKS Big Band trifft“ ein Konzert mit Gästen aus dem Bereich Sinfonische Blasmusik statt. Und erstmals wurde ein Solokonzert für Violoncello in der Aula der Käthe aufgeführt.

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Als Gäste hatte man sich die Blechbläserensembles der städtischen Musikschule Hannover, „Brassanover“, und der Musikschule Hemmingen, „Prima Vista Brass“, eingeladen. Brassanover unter der Leitung von Lars Westphal eröffnete das Konzert und überzeugte mit starker Käthepräsenz im tiefen Blech durch einen hinsichtlich der Intonation, der musikalischen Gestaltung und der Stückauswahl beeindruckenden Auftritt. Es folgte Prima Vista Brass unter der Leitung von Frank Reinicke mit mitreißender, klanggewaltiger Bläsermusik.

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Dann reiste Käthe United unter der Leitung von Linda Wilkening und Michael Thiemann in „Gulliver’s Travels“ in ferne Phantasieländer und bestieg gemeinsam in „Nanga Parbat“ den Schicksalsberg der Deutschen, bevor man den Höhepunkt des Abends erleben durfte: Julia aus dem 10. Jahrgang meisterte beeindruckend souverän den schwierigen Solopart im Konzert für Violoncello und Blasorchester von Friedrich Gulda und wurde dabei einfühlsam vom Projektorchester Käthe United begleitet. Ein ganz besonderer Moment, der allen Anwesenden noch lange in Erinnerung bleiben wird!

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Nach der Pause begeisterten Brassanover und Prima Vista Brass unter der Leitung von Markus Bellmund als vereinigtes Riesenorchester durch eingängige und mitreißende Musik. Lautstark wurden mehrere Zugaben eingefordert. Bei der letzten Zugabe kam auch noch Käthe United hinzu, sodass die Bühne endgültig an ihre Kapazitätsgrenzen stieß.

Fotos: Friedrich Soretz