Ausflug in die Kommunalpolitik

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Am 04.04.2016 machten wir uns, die Klasse 9A mit Frau Lemeire und Frau Pilgrim, auf zum Neuen Rathaus und zum Kestner Museum, wo wir mit dem Verein „Politik zum Anfassen“ in dem ganztägigen Workshop „Macht live“ etwas über die Kommunalpolitik lernten. Dieser Verein  besteht aus haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeitern, die Kindern und Jugendlichen die (Kommunal-) Politik näher  bringen möchten.

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Nach einer kurzen Vorstellungsrunde wurden wir durch die Ausstellung ‚Macht und Ohnmacht‘ geführt, wo wir verschiedene Formen der Machtausübung kennen lernen konnten. Beispielsweise führte einer seine Macht mit Bestrafungen aus, während der andere sie mit dem genauen Gegenteil ausübte, und zwar mit Gnade. Danach machten wir einen kleinen Spielwettkampf zum Thema, welch Überraschung, „Kommunalpolitik“. Anschließend bekamen wir die Möglichkeit, ein Gespräch mit der SPD-Kommunalpolitikerin Frau Gamori zu führen. Im Vorhinein hatten wir uns Fragen aufgeschrieben, welche wir Frau Gamori stellen wollten. Fragen wie: „ Wollen sie Bundeskanzlerin werden?“ oder aber auch welche, die sie zu aktuellen Themen befragten. Allerdings waren alle unsere Fragen eher auf eine ältere Politikerin ausgelegt, da viele das Bild einer mittelalten, kurzhaarigen, verheirateten Kommunalpolitikerin mit Kindern vor Augen hatten. Da war es natürlich eine Überraschung, als eine 25-jährige Frau mit langen Haaren, die das komplette Gegenteil unserer Vorstellungen war, hereinkam. Sie war der Inbegriff dafür, dass man sich auch schon in jungen Jahren in der Kommunalpolitik engagieren und etwas bewirken kann. Wir sahen Frau Gamori später nochmal im Gleichstellungsausschuss im Rathaus wieder. Davor aber machten wir, nach einer kleinen Mittagspause, eine Rallye rund ums Rathaus. Schließlich war der Zeitpunkt gekommen, an dem wir Frau Gamori wiedersahen und an dem wir bei unserem letzten Tagesordnungspunkt ankamen. Der war, wie gesagt, der Besuch einer Sitzung des Gleichstellungsausschusses, bei welchem Frauenhäuser und Mädchenhilfsprojekte vorgestellt wurden. Insbesondere informierten uns drei Frauenhäuser über den renovierungsbedürftigen Zustand ihrer Einrichtungen und über die Auslastung der Häuser.

Nach einer Stunde und der Siegerehrung für die Gewinner der Rathausrallye war dieser gelungene und lehrreiche Tag dann auch letztendlich vorbei.

(Marie Harm und Greta Bramow)