Schüleraustausch in die Normandie

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Vom 07.10.-16.10.2015 waren wir, 32 Schülerinnen und Schüler des 9. und 10. Jahrgangs, mit Fr. Pilgrim und Fr. Thiemann für 10 Tage in der Normandie, in Frankreich. Genauer gesagt in kleinen Dörfern rund um die 2500 Einwohner Dörfer Canisy und Marigny. 9 Tage verbrachten wir in unseren Gastfamilien, machten tolle Ausflüge, lernten den französischen Schulalltag kenn und hatten viel Spaß.
Los ging es am 07.Oktober um 06:30 Uhr. Nach einer ziemlich langen 14-stündigen Fahrt, kamen wir gegen 21:00 Uhr endlich in Canisy an. Nach einigen Willkommensworten durch die Deutschlehrerin der Franzosen Mme Dumesil wurden wir unseren Corres (Austauschpartnern) vorgestellt. Nach einigen Problemen bei der Begrüßung (die Franzosen wollten natürlich Bise geben, wir waren uns da nicht so sicher) fanden wir schnell zu unseren Familien und machten uns auf den Heimweg.
Den kompletten ersten Tag verbrachten wir in der Schule, eine sehr anstrengende Sache für uns… Wir waren in einem 2500 Einwohnerdorf und waren somit die „Hauptattraktion“ des Tages. Als wir uns in kleinen Grüppchen in die Eingangshalle der Schule hingesetzt hatten, wurden wir sofort von 30 schnatternden Franzosen/Französinnen umringt, die mit uns reden wollten. Wir waren total überfordert. Am nächsten Tag machten wir uns auf den Weg ans Meer. Wir besuchten eine Austernfarm und machten anschließend noch einen kleinen Spaziergang ans Meer. Dies genossen wir sehr, mussten aber leider viel zu schnell wieder zurück in den Bus, der uns in die Schule bringen sollte…
Den Freitagabend verbrachten wir, nicht ganz vollzählig, in St. Lô beim Bowlingspielen. Ein schöner Abend, an dem alle viel Spaß hatten und so beschlossen wir uns am Samstag noch einmal zu treffen. Diesmal zum Lasertag spielen. Es gab natürlich eine „equipe allemand“ und eine „equipe francais“ und so spielten Deutsche gegen Franzosen.

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Nachdem wir den Sonntag komplett in unseren Familien verbracht hatten, gab es am Montag VIEL zu erzählen. Doch viel Zeit blieb uns nicht, denn wir setzten uns gleich in den Bus,um eine Karamellfabrik zu besichtigen. Zusammen mit unseren Corres besichtigten wir zuerst die Fabrik, kauften dort einige Karamellbonbons , besichtigten einen deutschen und einen amerikanischen Friedhof und fuhren dann ans Meer, um dort zu picknicken. Viele von uns Deutschen liefen natürlich sofort ans Wasser, krempelten ihre Hosenbeine hoch und liefen barfuß ins Wasser, die Franzosen beäugten uns nur und sagten: „Ils sont fou…“
Wir besichtigten außerdem noch Mont-Saint Michel, eine Glockengießerei, ein „Kochstudio“ in dem per Hand Kupfertöpfe hergestellt werden, die Stadt Caen und verbrachten noch einen Tag in der Schule.
Am Freitag hieß es dann „Au revoir“ für uns, aber im März sehen wir uns beim Gegenbesuch ja wieder!

Emma Schunke und Greta Bramow