Perspektiven Europas

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Ein Beitrag zur Projektwoche 2015, nachträglich vorgestellt von Marius und Jan.

DENKEN SIE AN EUROPA. AN EUROPA IM JAHR 2050. WAS SEHEN SIE? WAS SIEHST DU? STARKE NATIONALSTAATEN OHNE JEGLICHE KOOPERATION? ODER DIE VEREINIGTEN STAATEN VON EUROPA? DIE ZUKUNFT DER EUROPÄISCHEN UNION IST ES WERT, INTENSIV BELEUCHTET ZU WERDEN. GENAU DIES HABEN WIR GEMEINSAM MIT ANDEREN INTERESSIERTEN SCHÜLERINNEN UND SCHÜLERN DER JAHRGÄNGE 9-11 IM RAHMEN DER DIESJÄHRIGEN PROJEKTWOCHE GETAN.

Europa scheint aus den Fugen geraten zu sein. Die Schuldenkrise in Griechenland, der Ukraine-Konflikt sowie die Flüchtlingsdramen vor Lampedusa sind nur einige Beispiele für brandaktuelle Ereignisse, die den Kontinent und mit ihm die Gemeinschaft der europäischen Nationen erschüttern. Europa steht am Scheideweg. Dürfen wir zulassen, dass Europa ein reines Projekt der Elite wird und all seine Institutionen abrutschen in die Postdemokratie? Diesen und weiteren Fragen haben wir eine Woche nachgeforscht. Wir haben Passanten zu Europas Zukunft befragt und die Ergebnisse der Meinungsumfrage dem Europaabgeordneten (MdEP) Burkhard Balz (CDU) präsentiert. Gemeinsam mit ihm haben wir über aktuelle Entwicklungen und die Zukunft der EU intensiv diskutiert.

Frei nach dem Motto „Nur wer die Vergangenheit verstanden hat, kann die Zukunft gestalten“ haben wir die historische Entwicklung Europas ab dem 18. Jahrhundert näher beleuchtet und uns über nationales Selbstverständnis und Solidargemeinschaften ausgetauscht.

Mit zwölf Teilnehmern konnten wir inhaltlich sehr gut arbeiten und in nur fünf Tagen die Entwicklung der EU und ihre Organe näher kennenlernen. Gleichzeitig hatten wir alle die Möglichkeit, unsere Vorstellungen von Europas Zukunft einzubringen und auch offen über mögliche zukünftige Szenarien zu spekulieren.

Unser Projekt hat gezeigt, dass inhaltliche Arbeit und Spaß durchaus einhergehen können. Herzlichen Dank an die Organisatoren der Projektwoche für die Kooperation und an Herrn Lauenstein für die umsichtige Betreuung unseres Projekts. Besonders danken möchten wir Anne Bartels, wissenschaftliche Mitarbeiterin des MdEP Bernd Lange (SPD), und MdEP Burkhard Balz (CDU) für ihren Besuch. Die Hintergrundgespräche waren für alle Teilnehmer äußerst interessant und aufschlussreich.

Text: Marius Müller (10D)
Fotos: Joshua Hornemann (7E) und Alexander Vogeler (10D)