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DELF? - Du Erlernst Lebensnahes Französisch! Seit dem Schuljahr 1995/96 werden Schüler an der Käthe-Kollwitz-Schule dazu ermutigt, sich der außerschulischen, französischen Sprachprüfung DELF zu unterziehen. Die Vorbereitung findet integriert in den Unterricht statt. Prinzipiell richtet sich das Angebot an alle sprachlich interessierten Schüler, was nicht bedeutet, dass gute schulische Leistungen in Französisch Voraussetzung zur Teilnahme sind. Die außerschulischen DELF-Prüfungen bieten eine gute Möglichkeit, die eigenen Kenntnisse und Fertigkeiten in einem größeren Rahmen zu überprüfen. Was sollte man über DELF wissen? Das Diplôme d'Études en Langue Française ist das einzige vom französischen Erziehungsministerium offiziell anerkannte Diplom für Französisch als Fremdsprache mit internationalem Wert. Mit diesem Diplom erwirbt man ein wertvolles Sprachzertifikat, das den Lebenslauf im Hinblick auf den beruflichen Werdegang bedeutend aufwertet. Die standardisierten DELF-Diplome sind bei Bewerbungsverfahren wichtige Einstellungskriterien und eröffnen Möglichkeiten für Praktika oder Studienplätze im Ausland. Das speziell auf Schüler ausgerichtete DELF scolaire gibt es in vier Niveaustufen (A1, A2, B1 und B2), bei denen jeweils die Fertigkeiten des Hörverstehens, des Leseverstehens, des schriftlichen und dem mündlichen Ausdrucks im Mittelpunkt stehen. Für das Niveau A1, das Schüler der 8. Klasse zum Einstieg anstreben sollten, wird zum Beispiel erwartet, dass die Schüler einfache Redewendungen formulieren, um ihren Wohnort oder Bekanntenkreis zu beschreiben, eine kurze, einfache Postkarte schreiben können, einfache Anleitungen beim Lesen verstehen und vertraute, deutlich gesprochene Wörter aus dem Alltag beim Hören verstehen. An der Ausbildung dieser Fähigkeiten und Fertigkeiten wird ohnehin regelmäßig im Unterricht gearbeitet. Generell geht es um die Fähigkeit, konkrete Alltagssituationen sprachlich zu bewältigen. Daher werden die Prüfungen in aller Regel von französischen Muttersprachlern durchgeführt. Die Prüfungssituation mit Muttersprachlern, die zunächst vielen Schülern als beängstigende Hürde erscheint, erweist sich bei entsprechender Vorbereitung durchaus als gut zu bewältigen. Im vergangenen Jahr haben z.B. in der 8. Klasse der KKS mehr als ein Dutzend Schüler erfolgreich das Zertifikat A1 oder A2 abgelegt, kein Schüler ist bei der Prüfung durchgefallen. Mehreren Schülern wurde nach erfolgter Prüfung sogar angeraten, beim nächsten Prüfungstermin eine Stufe zu überspringen. Prüfungen über die einzelnen Niveaustufen (A1, A2, B1 und B2) können unabhängig voneinander abgelegt werden. Da die Prüfung vom Institut français organisiert wird, ist sie kostenpflichtig. Derzeit beträgt die Prüfungsgebühr für das Niveau A1 30 €, für das Niveau A2 45 €, für das Niveau B1 55 € und für das Niveau B2 75 € pro Prüfling. Natürlich ist die Teilnahme freiwillig. Allerdings ist es hinsichtlich der Möglichkeiten, die das AbiBac an unserer Schule bietet, sinnvoll, wenn die Schüler sich vergegenwärtigen, dass Prüfungsanforderungen im Fach Französisch zu schaffen sind und viele bereits ein gutes Niveau erreicht haben. Prüfungszentrum ist die Landesvolkshochschule in der Bödekerstraße 16, die für die Durchführung der Prüfung verantwortlich ist. Die schriftlichen Prüfungen finden an einem Samstag statt, die mündlichen Prüfungen in der Regel ein- bis zwei Wochen vor oder nach der schriftlichen Prüfung. Jeder Prüfling muss eine Einzelanmeldung ausfüllen, die von der zuständigen Lehrkraft zusammen mit der jeweiligen Anmeldegebühr eingesammelt wird. Sollte ein Schüler an der Prüfung teilnehmen wollen, die Prüfungsgebühr jedoch nicht aufbringen können, besteht die Möglichkeit, einen Zuschuss über den Förderverein zu beantragen.
f.d.R. Roland Köß, OStR
P.S.: Anbei ein paar Aufgabenbeispiele.
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